In 6 Tagen beginnt der G20 Gipfel in Hamburg
Das eigentliche Highlight des G20-Gipfels am 7.-8. Juli in Hamburg wird das erste Zusammentreffen der Präsidenten Trump und Putin sein. Wenn es Trump gelingt, trotz der Russiagate/Fake News Kampagne, ein gutes Verhältnis zu Putin aufzubauen, wie es ihm mit dem chinesischen Presidenten Xi Jinping gelungen ist, würde die Allianz zwischen den USA, Russland und China eine neue Ära einleiten.
Die Entwicklung Afrikas sollte beim G20-Treffen ein Hauptthema sein, doch die deutsche Agenda "Compact für Afrika", vom IWF und der Weltbank entworfen, bleibt im alten Paradigma der privaten Investitionen, Krediten mit kurzen Laufzeiten und hohen Zinsraten verhaftet. Dieser falsche Ansatz, den der Westen schon seit vielen Jahrzehnten verfolgt, ist der Grund dafür, das Afrika immer noch nicht im großen Stil industrialisiert ist.
Aber inzwischen ist in Afrika der Optimismus über eine bessere Zukunft ausgebrochen. Wie der jüngste Zeit-Artikel "Chinas neuer Kontinent" und die umfangreiche Studie von McKinsey&Company "Dance of the lions and dragons" zeigen, sind die alten Vorurteile, daß China nur an Rohstoffen interessiert sei und eigene Arbeiter mitbrächte, nicht mehr haltbar.
Ganz im Gegenteil: während die Investitionen der USA in Afrika zu 66% in rohstoffreiche Länder gehen, investiert China am meisten in Äthiopien, ein rohstoffarmes Land. 89% der Beschäftigten in den untersuchten chinesischen Firmen in Afrika sind Afrikaner, was auf die ca. 10.000 chinesischen Firmen in Afrika hochgerechnet bedeutet, daß mehrere Millionen Afrikaner in chinesischen Firmen Arbeit gefunden haben. 70% der Afrikaner begrüßen das chinesische Engagement.
Die Entwicklung Afrikas stand auch bei der letzten Schiller-Institut Veranstaltung am 24.6. in Berlin mit Beiträgen der äthiopischen Botschaft, einem afrikanischen Unternehmer und Musik im Fokus und ist auch ein Schwerpunkt der neuen BüSo Wahlkampf-Broschüre, die in Kürze erscheint.
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