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Sehr geehrte Damen und Herren,
zwei Jahre Regierungszeit sind vorbei - eine Zeit, die uns sehr viel abverlangt hat. Wir arbeiten in einem Bündnis dreier sehr unterschiedlicher Parteien, die sich nicht gesucht haben und in einer Demokratie Kompromissbereitschaft voneinander verlangen. Viele dieser Kompromisse sind schmerzhaft.
Doch die Menschen interessieren sich nicht für Befindlichkeiten von Parteien, sondern sie erwarten zu Recht eine Politik mit Ergebnissen. Gerade in diesen schwierigen Zeiten ducken wir uns deshalb nicht weg, sondern fühlen uns unserer Republik verpflichtet, unseren Teil für eine stabile Regierung und die Zukunftsfähigkeit des Landes beizutragen.
Dabei ist oft keine reine FDP-Politik durchsetzbar. Das ist für viele von uns frustrierend. Nichtsdestotrotz lohnt es sich meines Erachtens Verantwortung in der Regierung zu übernehmen: Denn einige entscheidende Weichenstellungen hätte es ohne die FDP in den letzten zwei Jahren nicht gegeben, etwa wie die Entlastung von 48 Millionen Steuerzahlern durch das Inflationsausgleichsgesetz.
Mit einem Rückblick auf diese letzten zwei Jahre und einem Ausblick auf die Folgenden möchte ich das Jahr 2023 schließen. Denn für dieses Kalenderjahr ist dies mein letzter Newsletter - ich wünsche an dieser Stelle Ihnen, Ihrer Familie und Ihren Freunden eine erholsame und geruhsame Weihnachtszeit, schöne Feiertage und einen guten Rutsch ins neue Jahr!
Mit freundlichen Grüßen
Ihre
Katja Hessel
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Halbzeitbilanz: Was haben wir erreicht - was muss noch kommen?
Seit über zwei Jahren ist die FDP nun in Verantwortung in Berlin - und in den aktuell herausfordernden und hektischen Zeiten kommen dabei so manche guten Punkte aus unserer Regierungsarbeit nicht so sehr zum tragen, wie sie es sollten.
Daher möchte ich zum Jahresende die Möglichkeit nutzen, uns allen in Erinnerung zu rufen, warum wir Teil dieser Regierung sind: Weil wir Politik aktiv gestalten können, anstatt nur an der Seitenlinie zu stehen.
Dabei ist viel Gutes herausgekommen, was es ohne die FDP in der Bundesregierung so nicht gegeben hätte:
- Mit dem Inflationsausgleichsgesetz haben wir 48 Millionen Menschen in Summe um ca. 50 Milliarden Euro entlastet.
- Auch künftig gehen wir die kalte Progression über die Anhebung von Grund- und Kinderfreibetrag an und stellen sicher, dass Lohnsteigerungen tatsächlich ankommen.
- Auf unseren Druck hin werden Planungs- und Genehmigungsverfahren verschlankt, beschleunigt und nach dem Vorbild der LNG-Terminals halbiert – beim Bau von Schienen, Straßen, Trassen und Brücken.
- Wir haben erreicht, dass Deutschland reguläre Einwanderung in den Arbeitsmarkt fördert und irreguläre Migration reduziert. Handwerksbetriebe, Mittelständler, Digitalunternehmen und Pflegeeinrichtungen haben lange auf ein modernes Fachkräfteeinwanderungsgesetz mit Punktesystem gewartet – dank uns ist es da.
- Das Urteil des Bundesverfassungsgerichts hat die Schuldenbremse gestärkt und Rechtsklarheit gebracht. Nun mussten für den Bundeshaushalt 2024 klare Entscheidungen getroffen werden. Finanzminister Christian Lindner hat erfolgreich dafür gekämpft, dass Staatsausgaben und Subventionen auf den Prüfstand gestellt werden, dass Arbeitsanreize ausgeweitet werden, und nicht Sozialtransfers.
- Im Ergebnis bekommen wir so einen Haushalt 2024, bei dem die Bürger unterm Strich um mehrere hundert Euro im Jahr entlastet, die Wirtschaft gestärkt, die Schuldenbremse gehärtet wird.
Es gibt aber natürlich noch viel mehr zu tun!
Für die nächsten zwei Jahre der Legislatur müssen die Prioritäten auf Wettbewerbsfähigkeit und Wachstum liegen. Dafür will ich weiter Verantwortung übernehmen.
Etwa bei der Konsolidierung der Staatsfinanzen. Denn klar ist: Der Staat hat kein Einnahmenproblem. Deshalb kommt es für uns nicht infrage, die Schuldenbremse zu schleifen oder neue Steuern einzuführen. Stattdessen ist die Aufgabe mehr Einsparpotentiale durchzusetzen, die Schuldenquote zu senken und jeden Steuer-Euro treffsicherer einzusetzen. Das wird ohne die FDP im Bundesfinanzministerium nicht passieren.
Auch wollen wir das Aufstiegsversprechen weiter wieder mit mehr Leben füllen. Mit den BAföG-Reformen und der Initiative zum Startchancenprogramm in Deutschlands Schulen haben wir die ersten Schritte dazu gemacht. Zugleich muss nun der Sozialstaat Menschen besser dabei unterstützen, sich finanzielle Selbständigkeit zu erarbeiten. Dabei müssen Ausgaben beim Bürgergeld begrenzt und mehr Leistungsanreize gesetzt werden – etwa durch eine weitere Reform der Zuverdienstregeln.
Auch das Rentensystem liegt mir sehr am Herzen, es ist nicht zukunftsfest. Noch geben wir zu viel Geld für ein System aus, das zu schlechte Ergebnisse bringt. Der Einstieg in die Aktienrente ist überfällig, die Flexibilisierung des Renteneintrittsalters weiter unser festes Ziel.
Ich kann nicht versprechen, dass wir uns bei allen Punkten durchsetzen - in vielen Aspekten vertritt die FDP eine stark abweichende Haltung zu ihren Koalitionspartnern. Ich kann aber versprechen, dass ich für diese Anliegen weiter mit allem was mir zur Verfügung steht, kämpfen werde! Und eine andere politische Kraft, die genau dies tut, gibt es neben der FDP nicht.
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Weitere Information zur Halbzeitbilanz:
- Hier finden Sie eine Übersicht und Details zu allen Projekten, die wir bereits in der Regierungsverantwortung umsetzen konnten: Link
- Alle Einzelprojekte kurz zusammengefasst finden Sie hier: Link
- Einen Rückblick auf die letzten zwei Jahre und Ausblick auf die Folgenden der Bundestagsfraktion finden Sie hier: Link
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FDP Mitgliederbefragung bis zum 01.01.2024
Auf Antrag von 598 Mitgliedern der FDP hat der Bundesvorstand satzungsgemäß die Durchführung einer Mitgliederbefragung beschlossen.
"Soll die FDP die Koalition mit SPD und Grünen als Teil der Bundesregierung beenden?" - darum geht es dabei. Ich persönlich finde, dass wir weiter in der Bundesregierung Verantwortung übernehmen sollten.
Regieren ist oft nicht vergnügungssteuerpflichtig. Es gibt Kröten zu schlucken. Ich verstehe, dass Mitglieder frustriert sind. Ohne die FDP in Verantwortung wird meines Erachtens aber nichts besser, gerade bei den Themen Steuern und Finanzen: Beispielsweise würde die Schuldenbremse abgeschafft, neue Steuern eingeführt und die Aktienrente wohl nie kommen.
Machen Sie noch bis zum 1.1. von Ihrem Stimmrecht als FDP-Mitglied gebrauch und entscheiden mit. Alle Informationen finden Sie hier:
- Beschluss zur Mitgliederbefragung: Link
- Argumente für beide Antwortoptionen und Abstimmungsportal: Link
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Neujahrsempfang am 10. Januar
Am 10. Januar lade ich ab 19:00 Uhr zu meinem Neujahrsempfang in Nürnberg ein. Die Hälfte der Legislaturperiode der von uns mitgetragenen Bundesregierung ist bereits verstrichen und es ist Zeit für eine Halbzeitbilanz – sowie einen Blick nach vorne: Was haben wir in Berlin bereits erreichen können, an welchen dicken Brettern bohren wir noch, wie steht es um unsere FDP – in Bayern und im Bund. Über all diese Themen möchte ich gerne ins Gespräch kommen. Für weitere Details und eine Anmeldung melden Sie sich bitte bei meinem Wahlkreisbüro via katja.hessel.wk@bundestag.de.
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Katja Hessel unterwegs: In Bayern und im Bund
Auf der Vollversammlung der IHK Coburg habe ich über die Herausforderungen für unsere Unternehmen gesprochen - und wie wir diesen in der Bundesregierung begegnen: Unsere Wirtschaft treibt natürlich der Arbeits- und Fachkräftemangel oder auch das Investitionsklima um. Mit dem Fachkräfteeinwanderungsgesetz haben wir da schon eine wichtige Initiative beschlossen, die der Wirtschaft helfen wird. Und ich bin zuversichtlich, dass das Wachstumschancengesetz mit beispielsweise Investitionsprämien und Abschreibungen bald folgen kann – darüber werde ich im Vermittlungsausschuss mit den Ländern verhandeln.
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Wie den Wirtschaftsstandort Deutschland stärken - darüber habe ich im Dezember unter anderem mit der Wirtschaftsweisen Veronika Grimm diskutiert. Beim Bürokratieabbau gibt es noch immer viel zu tun, auch unsere Sozialsysteme müssen wir reformieren - auch wenn es dabei großen Widerstand geben wird.
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Mitte Dezember trafen wir uns zu ersten Sitzung des neu gewählten Landesvorstands in meiner schönen Heimat Nürnberg - wir haben viel organisatorisches besprochen: Wie stellen wir uns für die nächsten Wahlen auf, wie kommunizieren wir unsere Inhalte? Nach getaner Arbeit durfte zum Abschluss ein Abstecher auf den Nürnberger Christkindlesmarkt natürlich auch nicht fehlen.
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Medienecho: Katja Hessel in Zeitungen, Radio und TV
Weitere Medienberichte finden Sie hier: Link
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Termine: Treffen Sie Katja Hessel bei Veranstaltungen!
- 10.01. | 18:30 | Nürnberg
Neujahrsempfang von Katja Hessel
- 14.01. | 11:00 | Aschheim
Katja Hessel beim Neujahrsempfang der FDP München Land
- 23.01. | 18:30 | Brüssel
Katja Hessel beim Neujahrsempfang der FDP-Fraktion im Deutschen Bundestag
- 25.01. | 12:30 | Frankfurt am Main
Katja Hessel hält Keynote und diskutiert beim Gauly Ladies Lunch
- 28.12. | 10:00 | Berlin
Katja Hessel beim Europaparteitag der FDP
Weitere Informationen sowie etwaige Anmeldemöglichkeiten zu den einzelnen Terminen finden Sie hier: Link
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Kontakt
Katja Hessel
Mitglied des Deutschen Bundestages
Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister der Finanzen
Deutscher Bundestag | Platz der Republik 1 | 11011 Berlin
Tel.: +49 30 22774380 | Fax: +49 30 22770380 | Mail: katja.hessel@bundestag.de
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