Von Hochs und Tiefs: Erfolge, Coronavirus und Neues Gewand
Ist es Dir aufgefallen? Gefällt es Ihnen? Wir haben nach den Corona-bedingten turbulenten und fordernden Monaten ein neues Logo. Mehr dazu, was Covid-19 für uns und den Food Waste bedeutet und über Highlights aus den letzten Monaten, berichten wir gerne in diesem Newsletter. Wir wünschen Dir einen schönen und sorglosen Sommer – und gute Gesundheit!
1) Coronavirus – die ausserordentliche Lage & ASW
2) Coop Managementtagung – die zündende Idee
3) Food Waste Portrait in der Schweizer Familie
4) Sammelmengen
5) Spenden von Migros, Rivella und Cartons du Coeur
6) Eigeninitiativen und zusätzliche Spenden
7) Neue Regionalgruppen Staufen, Oberlunkhofen und Bremgarten
8) ASW im neuen Kleid
9) Mit «Save Food, Fight Waste» gegen Food Waste
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1) Coronavirus – die ausserordentliche Lage & ASW
Welche Organisation hat es in der Zeit nicht beschäftigt? Auch ASW wurde vom Virus hart getroffen, dahingehend, dass in den meisten Regionen das Verteilen Mitte März 2020 eingestellt werden musste. Zu Beginn der Coronakrise gab es als Folge der Hamsterkäufe leere Regale und kaum mehr überschüssige Lebensmittel zu holen. Arbeit im Hintergrund gab es trotzdem.
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Leere Gemüseregale und menschenleerer Verteilort am Abend des ersten abgesagten Verteiltags in Lenzburg. Wiederaufnahme der Lebensmittelverteilung mit Masken (Lenzburg und Urdorf).
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Nachdem wir ein Schutzkonzept ausgearbeitet und unsere Abläufe den Umständen angepasst haben, konnten viele Regionalgruppen die Arbeit im Mai oder Juni wieder aufnehmen. Ein Grossteil unserer Freiwilligen steht jedoch nicht mehr zur Verfügung, weil sie selber den Risikogruppen angehören. In Dübendorf und Urdorf wurde die Lebensmittelabgabe deshalb von zweimal wöchentlich auf einmal pro Woche reduziert. Was bleibt, ist die finanzielle Lücke der fehlenden Einnahmen (symbolischer Betrag 1.- pro Familie und Abend). Zudem hat das Virus Kosten für die Beschaffung von Masken, Desinfektionsmittel, Handschuhe und weiteren Bedarf verursacht. Dies hat uns dazu veranlasst, das Budget 2020 an unserer virtuellen Mitgliederversammlung weiter zu straffen.
Stolz sind wir auf die Stoffmasken für unsere freiwilligen HelferInnen: Sie sind aus biologisch angebauter Baumwolle, fairtrade zertifiziert, d.h. unter fairen Arbeitsbedingungen hergestellt, aus Stoffresten gefertigt und mit rückverfolgbarer Lieferkette von bioRe®. Dank dieser Stoffmasken reduzieren wir neben dem Food Waste auch Masken-Littering.
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2) Coop Managementtagung – die zündende Idee
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Noch ehe Corona im Februar 2020 ein Thema war, wurden Sonja und Sabin vom ASW-Präsidium eingeladen, an der Managementtagung von Coop in Brunegg das Engagement von ASW vorzustellen. Das Angebot haben wir natürlich gerne angenommen. Es war sehr spannend, den Filialleitern und -leiterinnen der gesamten Nordwest- und Zentralschweiz das Thema Food Waste näher zu bringen. Dazu wurde extra von Coop ein Kurzfilm über ASW geschnitten.
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3) Food Waste-Portrait in der Schweizer Familie
Gerade noch an einem der letzten Verteiltage vor dem Lockdown besuchte uns die Schweizer Familie in Urdorf für ein Portrait zum Thema Food Waste, welches just zum 5-jährigen Jubiläum von Aufgetischt statt Weggeworfen erschienen ist. Das Engagement solcher Zeitschriften zu diesem Thema freut uns sehr.
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4) Sammelmengen
Trotz der ausserordentlichen Lage hat ASW fleissig Lebensmittel gesammelt und verteilt. Seit Beginn vor 5 Jahren sind dies beachtliche 177 Tonnen Lebensmittel, die wir vor dem Wegwerfen retteten.
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Insgesamt ist dies mit 27 Tonnen pro Halbjahr genau dieselbe Lebensmittelmenge wie im ersten Halbjahr 2019, obwohl seither mit Bauma, Fällanden und Mutschellen drei Regionalgruppen dazukamen. Bereinigt um diese drei neuen Abgabestellen und aussergewöhnliche Spenden sind dies rund 28% weniger Lebensmittel als im Vorjahr.
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5) Spenden von Migros, Rivella und Cartons du Coeur
Die ausserordentliche Lage hatte für ASW auch positive Seiten. So wurde z.B. von der Migros eine Grossspende an Limonade organisiert, Cartons du Coeur Aargau hat ASW Lebensmittel gespendet, die sie aufgrund ihrer Helfer in der Risikogruppe nicht mehr verteilen konnten und die Rivella AG hatte sogar 2x diverse Rivellasorten packweise abgegeben. Ferner hat ASW – wo möglich – die KundInnen an diversen Standorten oder BewohnerInnen in den Rückkehrzentren Adliswil und Urdorf während der Krise direkt mit Lebensmitteln versorgt (Hauslieferservice).
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6) Eigeninitiativen und zusätzliche Spenden in Langnau a.A. und Urdorf
Ebenfalls im Juni haben wir zusätzliche Spenden für die Langnauer Kundinnen und Kunden erhalten. Diese wurden vom Jugendprojekt der katholischen Kirche organisiert und gesammelt. Es sind viele unterschiedliche Produkte gespendet worden, welche sehr benötigt werden.
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Ein engagierter Küchenchef hat uns mehrmals ein Auto voll tagesfrische Salatbowls und Sandwiches von bester Qualität aus einer Personalverpflegung zum Weiterverteilen in Urdorf vorbeigebracht. Der Küchenchef setzte sich persönlich dafür ein, dass diese Lebensmittel nicht im Abfall landeten und auf seinem Heimweg – je nach Wochentag – dem Rückkehrzentrum Urdorf oder den Urdorfer KundInnen gespendet wurden. Von diversen Akteuren durften wir in den letzten Monaten dankbar zusätzliche Spenden entgegennehmen und weiterverteilen. Merci vielmals für diese tollen Eigeninitiativen!
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7) Neue Aargauer Regionalgruppen Staufen, Oberlunkhofen und Bremgarten
Auch in Krisen kann Neues entstehen. So liessen sich die neuen Regionalleiterinnen und -leiter Doris und Viktor in Oberlunkhofen und Bremgarten (Kelleramt) sowie Annemarie in Staufen nicht davon abhalten, die Gründung der drei neuen Regionalgruppen vorzubereiten – in enger Begleitung des Präsidiums. Die RG Staufen startet anfangs August 2020, die RG im Kelleramt, Oberlunkhofen und Bremgarten starten Mitte August, anstatt wie ursprünglich vorgesehen anfangs April. Wir wünschen den neuen RegionalleiterInnen mit ihren Teams einen super Start!
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8) ASW im neuen Kleid
Krisen führen zusammen. Ein glücklicher Zufall während der ausserordentlichen Lage wollte es, dass Claudia, eine begabte Grafikerin, auf ASW aufmerksam wurde. Wir haben die Chance genutzt und das ASW-Logo, das in der früheren Version als Nacht- und Nebelaktion bei der Vereinsgründung entstanden ist, professionell überarbeiten lassen. Ihr findet den neuen Look auf der Homepage, Facebook und Instagram sowie im Design dieses Newsletters. Wir freuen uns über das neue Kleid, das auch gut zu unserem 5-Jahresjubiläum passt.
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9) Mit «Save Food - Fight Waste» gegen Food Waste
Stopp Food Waste! Zusammen mit den Food Ninjas unterstützen wir die Kampagne «Save Food, Fight Waste», mit eigenem ASW-Auftritt oder der Teilnahme an Aktivitäten, wie z.B. der Schrumpel-Challenge aus Alt mach Neu.
Danke an alle, die sich mit uns gegen die Lebensmittelverschwendung engagieren!
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Aufgetischt statt Weggeworfen setzt sich lokal gegen Food Waste ein, indem gespendete Lebensmittel nach Ladenschluss an armutsbetroffene Menschen weitergegeben werden, anstatt dass sie weggeworfen werden oder in der Biogasanlage landen.
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Noch nicht Mitglied? Schreib uns eine Mail oder informiere dich via http://www.aufgetischt-statt-weggeworfen.ch/
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